Seit 2018

Finanzministerium

Im Sommer 2018 begann ich meine Arbeit im Bundesministerium der Finanzen, zuerst als Ökonomin in der Grundsatzabteilung, dann als Persönliche Referentin und Büroleiterin eines Staatssekretärs.

Seit 2018

Dezernat Zukunft

2018 habe ich mit drei Freunden die Denkwerkstatt „Dezernat Zukunft“ gegründet. Ziel des Dezernats ist zum einen, darüber nachzudenken, wie eine an den Werten ‚Würde‘, ‚Wohlstand‘, und ‚Demokratie‘ ausgerichtete Finanz- und Wirtschaftspolitik eigentlich aussehen sollte, zum anderen wollen wir diese Debatte aus den universitären Zirkeln hinaus- und in die Gesellschaft hineintragen. Für die Gründung hat mich das Forbes Magazin im letzten Jahr in die Liste der „30 unter 30“ für den Bereich ‚Finanzen‘ aufgenommen.

Seit 2017

Politisches Engagement

In meiner freien Zeit bringe ich mich wo immer möglich ein, beim sozio-ökonomischen Arbeitskreis der NRW SPD unter der Leitung unseres heutigen Parteivorsitzenden Norbert Walter-Borjans oder im Rahmen des Freundeskreis Banken der SPD in Frankfurt. Zuhause engagiere ich mich im Rahmen des Fachforums ‚Ökonomie‘ der Bayern SPD, des Sprecherkreises des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern, des Kocheler Kreises für Wirtschaftspolitik und bin Mitglied des Münchner Wirtschaftsforums. Zuletzt wurde ich in den Wirtschaftspolitischen Beirat unter der Leitung von Prof. Gustav Horn berufen.

2017

Bundestagswahl 2017

Den Sommer 2017 verbrachte ich in Halle an der Saale, um als Freiwillige Karamba Diaby in seinem Bundestagswahlkampf zu unterstützen. Dabei wollte ich mich gezielt an einem Ort für die Sozialdemokratie einsetzen, den ich, Münchnerin und im Westen groß gewordenes Nachwendekind, nicht gut verstand. Als Teil eines unglaublich motivierten Teams habe ich in diesen Monaten erleben dürfen, wie viel Spaß Wahlkampf selbst unter widrigen Bedingungen machen kann und wie wichtig der direkte Kontakt zu den Menschen vor Ort ist.

2016 -18

Computer Science

Um in Deutschland etwas beitragen zu können, wollte ich meine eigene volkswirtschaftliche Perspektive entwickeln. Dazu ging ich nach London, machte einen Master in Informatik am Imperial College, beschäftigte mich im Rahmen der britischen Post Keynesian Study Group intensiv mit der bilanziellen Betrachtung von Volkswirtschaften und programmierte für meine Masterarbeit eine Visualisierung der Geldströme in der Eurozone im Forschungszentrum der Bundesbank.

2012 - 16

Weltbank und Afrika

Nach einem Jahr im Londoner Büro einer Münchner Unternehmensberatung zog es mich in die Entwicklungsfinanzierung und ich wechselte zur Weltbank nach Washington. Die Ebola Krise 2014, die ich als Teil des Krisenstabs der Vereinten Nationen miterlebte, hinterließ bei mir jedoch tiefe Zweifel an der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Deshalb wechselte ich in das liberianische Finanzministerium, wo ich unter anderem die Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds um Liberias Haushalt begleitete. Mitzuerleben, wie Griechenland einen sehr ähnlichen Prozess wie das bettelarme Nachbürgerkriegsland Liberia durchlief, schockierte mich zu tiefst. Das bewog mich dazu, wieder nach Deutschland zu ziehen und mich zuhause zu engagieren.

2008 - 11

Studium

Mit 16 trieb mich das Fernweh nach Großbritannien, wo ich zuerst meinen Schulabschluss machte und dann das Glück hatte, 2008 bis 2011 in Oxford Philosophie, Politik und Volkswirtschaft studieren zu dürfen. Ich lernte, dass die Analyse von Geld- und Informationsflüssen eine sehr effektive Methode war, um Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme zu verstehen und verließ die Universität mit dem Ziel, diese im Kontext unseres globalen Markts besser zu verstehen. In meiner Freizeit arbeitete ich bei der lokalen Tafel und half Studenten aus staatlichen Schulen bei ihren Bewerbungen für Oxford.

Kindheit

1990 wurde ich in der Maistraße in München geboren. Meine Kindheit und Jugend spielte sich vor allem auf den Fuß- und Handballplätzen in und um München sowie in verschiedenen Schwesternzimmern des Schwabinger Krankenhauses ab, wo meine Mutter als Kinderärztin arbeitete. Bis zur elften Klasse besuchte ich das Wilhelmsgymnasium im Lehel.

Abseits der Politik

Zusammen mit meinen fünf Geschwistern bin ich in zwei Patchworkfamilien in München aufgewachsen. Meine Ausbildung und berufliche Laufbahn zogen mich für einige Zeit ins Ausland. München ist jedoch immer mein Zuhause geblieben. Meine freie Zeit verbringe ich am liebsten mit Spaziergängen im englischen Garten, in den Bergen beim Skifahren und Wandern am Spitzing oder beim Segeln auf den oberbayrischen Seen.

Familie

In München stoße ich auf viele Spuren meiner Familie: Mein Vorfahre Ferdinand von Miller war Erzgießer in München und schuf die jedem Wiesngänger bekannte Bavaria; sein Sohn Oskar von Miller, mein Ur-Urgroßvater, Staatskommissar in der Räteregierung gründete das Deutsche Museum als Stätte der Volksbildung und mein Großvater Johann Christoph Ottow half als Architekt und Stadtplaner mit, den sozialen Wohnungsbau voranzubringen, etwa durch das Hasenbergl.